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Winter und kein Ende

Mit dem Schnee und den winterlichen Wege-Verhältnissen hadere ich gerade sehr. Das Gehen ist einfach anstrengend auf rutschigen, vereisten Wegen und der Radius ist aktuell sehr eingeschränkt für unsere Gassi-Runden. Ich vermisse unsere morgendlichen ausgedehnten Waldrunden sehr.

Natürlich ist der Schnee aber auch schön! Eigentlich ist jede Runde auch lustig, weil Scotty mich irgendwann mit seiner Aufregung und Begeisterung für den Schnee ansteckt und wir dann zusammen darin spielen. Für ihn ist das Allerschönste, mit Anlauf im Mäuselsprung in noch unberührte Schneeflächen zu hüpfen und seinen Mini-Dummy oder Sticky „auszubuddeln“.

Gleichzeitig ist diese Schnee-Sache auch ungeheuer aufregend und mental fordernd. Die Schnute senkt sich tief in Pfoten- und Fußabdrücke, Blätter und Zweiglein werden intensivst abgeschnüffelt und Leinenführigkeit ist eine sehr, sehr schwierige Aufgabe für den Hund. 😉

Die schöne Seite des Winters

Und hin und wieder lassen es die Straßenverhältnisse dann doch zu, die eigene Hood mal zu verlassen und rauszufahren.
Im Wald ist es noch viel spannender (und mensch sieht nun auch mal, welche Waldbewohner sich so auf und neben den Wegen tummeln)!

Vor kurzem hat Scotty außerdem ein junges Mitglied der menschlichen Verwandtschaft kennengelernt und findet die smarte Amy ganz offensichtlich auch sehr bezaubernd. Schon beim ersten Treffen hat es gefunkt zwischen den beiden und sie sind sich in ihrer Art zu spielen (also: Rennen!) sehr einig. Hütehunde unter sich…


Ein besonderes Schauspiel haben wir dann zufällig auch – endlich – einmal selbst miterlebt: Polarlichter! Frauchen war eigentlich sehr genervt, dass Scotty eine Stunde nach der letzten Runde nochmal raus musste, hat sich dann aber artig bei ihm bedankt. Ohne Gassi-Runde wäre es wohl wieder ungesehen geblieben.

Sandkastenfreunde

Heute fand dann noch ein ganz besonderes Treffen mit Scottys Sandkastenfreundin Enya statt. Ihre Nichte Ginger treffen wir ja regelmäßig zu unseren wöchentlichen Walkingrunden und die beiden kommen inzwischen auch ganz gut miteinander aus. Da Scotty immer mal wieder den grummeligen Älteren raushängen lässt, hält die jüngere Ginger oft lieber etwas Abstand. Auch wenn die beiden gerne mal ein kleines Rennspiel miteinander starten, sind sie sich aber in einer Sache sehr einig: Am allertollsten ist es, wenn die Menschen Spielzeug oder Dummys werfen und suchen lassen. Der Retriever-Teil von Scotty hat hier in jedem Fall eine Gegenspielerin gefunden.

Ganz anders sehen die Begegnungen mit der gleichaltrigen Enya aus. Die beiden haben seit jeher einen etwas ruppigeren Umgang miteinander – sehr vertraut und aufeinander eingespielt. Leider sehen wir Enya nicht mehr so oft, aber die beiden haben trotzdem nichts „verlernt“. Eine schöne und sehr entspannte Runde mit allen dreien.

Ginger hat sich beim Spiel der Älteren allerdings lieber rausgehalten und auf ihren Sticky vertraut.

Ginger und Enya haben auch über das Treffen berichtet: Gingers Hood – Schnee macht müde

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